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Risikoarmer Konsum - was heisst das ?
Die 10 wichtigsten Regeln für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.
Regel 8

Leben Sie als Schwangere und in der Stillzeit alkoholfrei.
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Trinkt eine schwangere Frau Alkohol, gelangt dieser durch die Plazenta zum Embryo und greift die sich eben erst ausbildenden Nerven und Organe direkt an. Schwere
körperliche und geistige Behinderungen, wie geringe Körpergröße, Herzfehler oder Entwicklungsstörungen des Gehirns, können die Folge sein. In Deutschland werden
jährlich rund 2.200 deutlich alkoholgeschädigte Kinder geboren. Ein Grenzwert, bis zu dem keinerlei Risiko für das Kind besteht, kann nicht angegeben werden. So weisen
Untersuchungsergebnisse daraufhin, dass Größenwachstum und Intelligenz des Kindes bereits unter Alkoholmengen leiden, die für nicht-schwangere, gesunde Frauen als
weitgehend unbedenklich gelten. Der beste Rat ist deshalb, während einer Schwangerschaft alkoholfrei zu leben.
Auch in der Stillzeit ist alkoholfrei der bessere Weg. Alkohol geht in die Muttermilch über, und die Milch hat dann annähernd den gleichen Alkoholgehalt wie Blut und Gewebe
der Mutter. Der Säugling kann Alkohol nur sehr schwer abbauen, die Entwicklung der Organe und die Reifung des Gehirns sind noch nicht abgeschlossen.
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Weitere Informationen enthält die Broschüre »Alkohol schadet Babies« der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e.V. (
DHS).
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© Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln
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